Bild: v.l.n.r. Volker Schneider (Mitglied Kuratorium Carl-von-Bach-Stiftung), Ute Müller (stellv. Vorsitzende Carl-von-Bach-Stiftung), Ben Singer, Abreham Ebert
Technischer Bericht – Entwicklung eines wasserstoffbetriebenen RC-Fahrzeugs für den H2 Grand Prix
Im Rahmen des diesjährigen H2 Grand Prix hatten wir die besondere Gelegenheit, ein innovatives, wasserstoffbetriebenes Modellfahrzeug zu entwickeln und im Wettbewerb einzusetzen. Dieses internationale Projekt widmet sich der Förderung nachhaltiger Energietechnologien und stellt hohe Anforderungen an Effizienz, Zuverlässigkeit und ingenieurtechnische Kreativität.
Unser Team – bestehend aus Ben Singer, Abreham Ebert und Levin Lau – arbeitete über mehrere Monate hinweg daran, ein bestehendes RC-Fahrzeug umfassend zu optimieren und für den Betrieb mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle zu adaptieren. Der Fokus lag dabei auf einer ausgewogenen Kombination aus Strukturstabilität, Gewichtsoptimierung, Antriebseffizienz und Fahrdynamik.
Einen vollständiger Bericht kann hier abgerufen werden.
Carl-von-Bach-Sonderpreis 2025
Preisverleihung am 19.12.2025 im Carl-von-Bach-Gymnasium
Erfolgreiche Teilnahme am H2 Grand Prix: Team des Carl-von-Bach-Gymnasiums beweist Innovation und Durchhaltevermögen
Im Rahmen des internationalen H2 Grand Prix hat das dreiköpfiges Team des Carl-von-Bach-Gymnasiums bestehend aus Ben Singer, Abreham Ebert und Levin Lau eindrucksvoll gezeigt, wie technisches Verständnis, Teamarbeit und persönliches Engagement zu nachhaltigem Erfolg führen können.
Über mehrere Monate hinweg arbeiteten die Teilnehmer intensiv an der Weiterentwicklung eines wasserstoffbetriebenen Modellfahrzeugs. Dabei standen nicht nur technische Lösungen im Fokus, sondern vor allem das eigenständige Planen, Umsetzen und kontinuierliche Verbessern eines komplexen Projekts unter realen Wettbewerbsbedingungen.
Trotz anfänglicher Rückschläge und technischer Ausfälle bewies das Team große Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit. Durch konsequente Analyse von Fehlern, kluge organisatorische Entscheidungen und hohen persönlichen Einsatz gelang es, sich im Deutschlandfinale den zweiten Platz zu sichern und damit für das Weltfinale zu qualifizieren.
Auch wenn dort ein nicht vorhersehbarer Defekt einen Spitzenplatz verhinderte, überwiegt der persönliche Gewinn deutlich: Die Teilnehmer sammelten wertvolle Erfahrungen. Besonders die Lösung von Problemen unter Zeitdruck, Verantwortung im Team und systematisches Arbeiten sind Kompetenzen, die bleiben.
Das Engagement von Abreham, Ben und Levin zeigt sich nicht nur in der zeitintensiven Arbeit an einem Projekt zusätzlich zum normalen Schulalttag eines Abiturienten. Es offenbart sich auch in dem Bestreben, das Projekt mit Schülern jüngerer Jahrgänge zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dieser visionäre und innovative Charakter in technisch-naturwissenschaftlichen Bereich wurde deshalb mit dem Sonderpreis der Carl-von-Bach-Stiftung in Höhe von 1200€ und einem Besuch hinter die Kulissen des Deutschen Museums in München prämiert.
Die Stiftung hofft, dass diese jungen Talente ihre Initiative, Kreativität und Ausdauer nutzen, um über sich hinauswachsen können. Bereits jetzt arbeiten die Teammitglieder an neuen Ideen und Verbesserungen für kommende Wettbewerbe – mit dem klaren Ziel, ihre gewonnenen Erfahrungen weiter auszubauen und erneut erfolgreich einzusetzen.
Stollberg, Januar 2026
